Sprache:
Literatur-Fachbegriffe

 Heim | Themen | !zurück!

Anagramme | Eponyme | 'Extrawörter' | Geonyme | Homonyme Literaturfachbegriffe | Palindrome | Pseudandronyme

Akronym

Allegorie
Alliteration
Allonym
Alter Ego
Althochdeutsch

Ambiguität

Anagramm
Analogie
Anapher
Anaptyxe
Anekdote
Annalen
Anthologie
Antonym

Aphorismus

Arbeiterdichtung 

Aufklärung 
Augmentativum


  Literatur-Fachbegriffe:   zum Katalog:

A:   A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
  Akronym:
Ein Akronym ist eine abkürzende Kunstvokabel, die aus den Anfangsbuchstaben einer Wortfolge gebildet wurde:

mfG = mit freundlichem Gruß
EDV = elektronische Datenverarbeitung
...

***Selbst erstellte Akronyme eignen sich sehr gut als Passwörter.
Siehe auch: Akronym, Antonym, Heteronym, Homonym, Synonym.
  Allegorie:
[Griechisch: "das anders Sagen"].

Sprach-Bild:

Meist werden dabei abstrakte Begriffe wie: Alter, Liebe, Tod ... personifiziert.

Gerade in der bildenden Kunst gibt es sehr viele Beispiele. So wird die Gerechtigkeit auf Gemälden meist als eine Frauengestalt mit Augenbinde, Waage und Schwert dargestellt; die Liebe als Amor mit Pfeil und Bogen ...
  Alliteration:
Stabreim (die Anlaute oder Ablaute einer Wortfolge klingen ähnlich):

Wind und Wetter;
Stock und Stein;
Kind und Kegel;
Frisch, fromm, fröhlich, frei;
Wille, walle, weihe
...
  Allonym:
Ein Allonym ist eine besondere Form des Pseudonyms.
Beim Allonym wird aber der Name einer bekannten Persönlichkeit verwendet.
Siehe auch: Akronym, Allonym, Antonym, Heteronym, Homonym, Synonym.

Pseudonyme (Liste).
  Alter Ego:
[Lat.: das andere Ich]

Das Alter Ego kann den Autor vertreten oder auch als Ich-Projektion einer anderen Figur einen bestimmten Teilbereich dieser anderen Figur darstellen.
  Althochdeutsch:
Älteste Form der dt. Sprache.
Wurde etwa vom Beginn der schriftlichen Überlieferungen an vom: 6. Jh. bis zum 11. Jh. genutzt.

Beispiele:
"Merseburger Zaubersprüche"; Abrogans (Glossar) ...
Siehe auch: Liste ahd. Begriffe.

Siehe auch: (Mittelhochdeutsch.)
  Ambiguität:
Mehrdeutigkeit.
Siehe auch: Homonyme (Teekesselchen).
  Anagramm:
Anagramme sind Wortumstellungen, die andere sinnvolle Wörter ergeben. Dabei werden alle Zeichen wiederverwendet:

ABER = RABE - BEAR

Arno Schmidt - (etwas gekünstelt!) = Chr. M. Stadion
Siehe auch: Anagramme.
  Analogie:
(Griechisch: Unveröffentlichtes).

Ähnlichkeit, Übereinstimmung.

Beispiele: Kiemen - Lungen.
  Anapher:
Eine Anapher meint die Wiederholung eines oder mehrerer Satzteile (oder Teilen davon) zu Beginn aufeinander folgender Sätze.

Beispiel:

'Der Fischer' (Goethe, 1779):

»Das Wasser rauscht, das Wasser schwoll ...«
Siehe auch: Gedichte: Goethe.

  Anaptyxe:
(Griechisch "Entfaltung, Entwicklung").

Ein sogenannter Sprossvokal wurde zwischen zwei Konsonanten gesetzt.

Beispiele: aus 'fünf' wird 'fünef' ...
  Anekdote:
Meist eine kurze, pointierte Erzählung, in der die Charakteristika einer historischen Person oder einer Epoche herausgearbeitet sind.
  Annalen:
(griechisch: "Jahrbücher").

Die Annalen sind eine frühe Form der chronologischen Geschichtsschreibung.
Heute wird der Begriff auch als Sammelname für wissenschaftliche Werke und Zeitschriften genutzt.

Wird auch benutzt als Begriff: "In die Annalen der Geschichte eingehen".
  Anthologie:
(Griechisch: "Blütenlese").

Eine Anthologie ist eine Sammlung von: Gedichten, Erzählungen ... eines oder auch mehrerer Autoren.

Achim v. Arnim + Clemens v. Brentano:
"Des Knaben Wunderhorn" (1806/08) ...
  Antonym:
(Griechisch "Gegenwort").

Ein Antonym stellt das Gegenwort dar:

weiß - schwarz;
alt - jung;
Mann - Frau ...

Siehe auch: Synonym.
  Aphorismus:
(Griechisch: "Abgrenzung, Bestimmung").

Eine geistreich formulierte meist kurze Äußerung.

Meister dieser "Gattung" sind:

  • Novalis
  • Nietzsche ("Menschliches, Allzumenschliches")
  • Lichtenberg ("Sudelbücher")
  • ...
    Tiefe: (F. Nietzsche:)
    »Das Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem, welcher aus der Tiefe schöpft.«

    Der Mensch: (A. M. Cioran:)
    »Was kann schon bei einer Turnübung herauskommen, die von einem Grunzen gekrönt ist.«

    Zeit: (Georg Chr. Lichtenberg ["Sudelbücher"]).
    »Zeit urbar machen.«

    Erkennen: (???)
    »Man erkennt nur, was man (schon) kennt!«
    Siehe auch: Bonmot.

      Arbeiterdichtung: 
    Arbeiterdichtung ist Dichtung von Arbeitern und/oder Dichtung, die von Arbeitern handelt.
      Aufklärung: 
    Mit der Aufklärung ist die Epoche des 18. Jahrhunderts
      Augmentativum:
    Vergrößerungsbildung.

    Beispiele: Unsummen ...

    Ggt.: Diminutivum.
      Autobiographie:
    Lebensbeschreibung durch den Autor selbst.

    Beispiele: "Dichtung und Wahrheit" (J.W. Goethe) ...

    © Texte, Datenbanken, Auflistungssysteme, Fotos & Layout (wispor.de)
    - lexikalischer Auskunftsdienst / D-48155 Münster