Einführung:
Thomas von Aquin war ein ital. Theologe und Philosoph
(*Scholastiker)
des 13. Jh. und er gilt neben Augustinus von Hippo
als größter Kirchenlehrer der kath. Kirche.
Nach der Erziehung durch die Benediktiner (in Monte Cassino) trat er gegen die Entscheidung
seiner Familie in den Dominikanerorden ein.
Thomas lehrte später in: Köln, Paris, Rom und zuletzt in Neapel.
Nach Thomas ist zwar:
»... das Wesen Gottes unerkennbar, seine Existenz aber beweisbar ...« (Gottesbeweis des Thomas
von Aquin).
Thomas ging auch davon aus, dass sich Gott dem Menschen im Glauben offenbart.
Höchsten Wert für alles Handeln hatte für Thomas das Heil der unsterblichen Seele.
Er erreichte, was seinem Lehrer
Albertus Magnus
noch nicht gelungen war: die Verbindung der Glaubenslehre (insbesondere des Augustinus)
mit den Vorstellungen des *Aristoteles zu einem funktionierendem theologisch-philosophischen System.
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Randbemerkungen:
1323 wurde Thomas heiliggesprochen und 1567 zum Kirchenlehrer erhoben.
Thomas von Aquin glaubte (wie viele seiner Zeitgenossen) an Hexerei. So führte er z. B. die
Idee von der "Teufelsbuhlschaft" als sexuelles Motiv in den Hexenglauben ein.
Siehe dazu auch:
Hexenverfolgung.
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