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Einführung:
Albertus Magnus ('der Große') war dt. Theologe, Naturforscher und Philosoph,
ein sehr umfassend gebildeter Gelehrter ('doctor universalis') des Mittelalters.
Aus einer stauffischen Familie (Graf von Böllstädt) stammend, trat er 1229 in den Dominikanerorden ein
und lehrte von etwa 1244-48 an den Hochschulen in Paris und Köln.
Von 1260-62 war er Bischof von Regensburg, danach päpstlicher *Legat und
Kreuzzugsprediger (des 7. Kreuzzuges von 1270) in 'Dtl.' und Böhmen (heute Tschechien).
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Albertus trat für die Übernahme und Neudeutung der Philosophie des Aristoteles ein.
Erst Thomas von Aquin
(einem Schüler von Albertus) gelang aber die Zusammenführung der aristotelischen Ideen mit
denen der christlichen Überlieferungen.
Erst 1931 wurde er von der kath. Kirche heiliggesprochen und zum Kirchenlehrer erhoben.
Randbemerkungen:
Da Albertus großes Wissen in der Chemie, Physik und der Mechanik erworben hatte,
galt er mitunter in seiner Zeit auch als Magier (magus).
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