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Der 'Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z' ist unserer Meinung nach ein absolutes 'Muss' zumindest für jeden,
der von Arbeitslosigkeit betroffen ist, bzw. der sich vorstellen kann, dass er oder ein Familienmitglied
irgendwann davon betroffen sein könnte!
Schon allein die Anzahl der Auflagen (25. Aufl., Okt. 2008) dieser Broschüre, zeigt nicht nur den Bedarf bei den Betroffenen, sondern auch die dringende Notwendigkeit nach Korrektiven in dieser Gesellschaft. In vorbildlicher Weise (sehr sachkundig, gut verständlich etc.) sind in dieser Broschüre alle relevanten Punkte der Sozialhilfe und des 'Arbeitslosengeldes II' zusammengefasst: (gegen die betroffenen Antragsteller). Gerichte und die Aktenzeichen dazu benannt. Alg II und Sozialhilfe viele Internet-Adressen und Literaturhinweise. Wer nach der Lektüre immer noch nicht 'genug hat', der sollte sich unbedingt auch folgende Lektüre beschaffen: Beim BMWA (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit) kam im Aug. 2005 (unter der Schirmherrschaft des damaligen Bundesministers Wolfgang Clement, SPD!, von dem auch das knallharte Vorwort stammt) ein 'Mißbrauchsreport' heraus (der auch beim BMWA als PDF-Datei herunterladbar ist!), mit dem schönen Titel: "Vorrang für die Anständigen - Gegen Mißbrauch, 'Abzocke' und Selbstbedienung im Sozialstaat" Dieses 'Machwerk' mit dem Haupttenor der Pauschalverdächtigung und Schuldzuweisung für die Staatsmisere - gegen alle diejenigen Menschen, die keine Arbeit haben - ist wirklich unglaublich. Dazu werden dort noch die hier rezensierte Broschüre (Alg II), bzw. auch die Macher diffamiert. So heißt es auf S. 20/21 des 'Clement-Reports': "... billige Klassenkampfparolen mit Empfehlungen, die sich leicht auch als Ideen zum Sozialbetrug verstehen lassen ...". Besonders angetan hat es der Riege um Clement dann auch noch ein kurzes Gedicht von Erich Fried, das auf der Rückseite der Alg II/Sozialhilfe-Broschüre abgedruckt ist:"
"Was den Armen zu wünschen wäre für eine bessere Zukunft? Zu der Clement-Broschüre ist die Antwort der Alg II/Sozialhilfe-Broschüre-Autoren: (Prof. Rainer Roth und Harald Thome, zu erhalten u. a. auf der WebSite von: www.harald-thome.de als PDF: 04 Seiten) sehr aufschlussreich!!! Im Spiegel (Nr. 43, 2005) findet sich ab S. 24 noch ein Artikel zum Thema Hartz IV &. Darin wird ab S. 27 unten auch nicht mit Kritik am Machwerk ("Vorrang für die Anständigen - (vom: Aug. 2005)) von Ex-Minister Clement und den Generalverdächtigungen gespart. Nach dem Lesen der Broschüre 'Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z' kommt man nicht umhin, einem Titel von: Helga Spindler aus 2004 zuzustimmen: "... Das Existenzminimum stirbt in Prozentschritten".
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Im Grunde gilt für diese Broschüre das Gleiche, wie für den 'Leitfaden Alg II / Sozialhilfe von A-Z',
den wir ja ausführlich besprochen haben.
Allerdings wird in dieser Broschüre natürlich der Schwerpunkt auf die Gesetze, Vorschriften und Ansprüche der Behinderten gelegt. Schon im Vorwort (von: Nanna Hamfler) wird hier aufgezeigt, wie groß der Bedarf an unabhängiger Beratung und Information ist: In 2003 leben (nach Frau Hamfler) 8,4 Mio. behinderte Menschen (ca. 10 % der Bevölkerung) in Deutschland. 6,7 Mio. davon sind sogar Schwerbehinderte! Wieder nach Frau Hamfler, haben die Behinderten keine Lobby. Sie müssen sich also ganz besonders selbst um ihre Rechte und Hilfe kümmern. Hier hilft diese Broschüre ebenso wie die andere wieder in vorbildlicher Weise (sachkundig und auf den Punkt gebracht!) alle relevanten Teile des Sozialhilferechtes (für Behinderte) sind leicht lesbar zusammengefasst. Hier wurde wieder an konkreten Beispielen nicht gespart. Auf der Rückseite der Broschüre gibt es noch ein mahnendes Wort des Altbundes-Präsidenten Richard von Weizäcker:
"Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk,
was jedem von uns jederzeit genommen werden kann."
Dem ist nichts hinzuzufügen ...
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Die Broschüre: 'Sozialhilfemißbrauch. Wer missbraucht eigentlich wen?' von Professor Rainer Roth
aus dem Fachhochschulverlag setzt sich einmal ausführlich anhand vieler konkreter Beispiele
mit der Tatsache auseinander, dass die Sozialhilfe (die ja eigentlich dazu dasein sollte,
zumindest die übelsten Ungerechtigkeitsspitzen unseres kapitalistischen Systems wenigstens etwas
zu mildern!), die (seit Jahren) nach zahlreichen Äußerungen von Politikern (auch in entsprechenden
Broschüren von Ministerien) ja kein Almosen darstellen soll und "das Recht eines jeden
Bürgers sind ...", eben doch Almosen sind (die zudem nur äußerst "ungern" und zumal mit immer mehr entwürdigenden
Methoden nur noch spärlichst verteilt werden).
Es wird auch deutlich gemacht, dass die Hilfe zum Lebensunterhalt in den letzten 20 Jahren (und vor allem den letzten 10 Jahren!) immer weiter (und heute extrem!) beschnitten worden ist. Außerdem wird klar, dass alle wichtigen "Meinungsmacher": die Politik, die Wirtschaft, die Medien und Volkes Meinung hier (eigentlich auf wundersame Weise ...) an einem Strang ziehen. Leider wird von denjenigen, die selbst einen nicht so toll bezahlten Job haben (oder auch einmal arbeitslos werden können ...) und die diese Reduzierungsmaßnahmen natürlich nur für "die Anderen" für gerecht und richtig halten, u. a. nicht gesehen, dass die Wirtschaft schon sehr bald nach einer weiteren Absenkung der Sozialhilfe, bzw. des Alg II nichts Besseres zu tun haben wird, als die jetzigen tariflichen Mindestlöhne ebenfalls weiter abzusenken! Denn, was kann es denn Schöneres (für die Wirtschaft!) geben, als ein möglichst großes Heer von Menschen, die einfach jede Arbeit, zu einem noch so geringen Lohn annehmen müssen. "Unsere Regierung" wird weiter dabei brav helfen, indem sie z. B. die Rechte dieser Bevölkerungsgruppe immer weiter beschneidet (siehe Zwangsarbeit in Form von "1-Eurotätigkeiten" (mit: Vorenthaltung der Arbeitnehmerrechte, Bruch des Grundgesetzes (siehe: Artikel: 12,2 und 12,3) ...). Schon in der Einleitung (ab S. 7) macht der Autor deutlich, dass nicht über Sozialhilfe-Bezieher hergezogen werden sollte, sondern, dass es besser sei: "sich Gedanken darüber zu machen, von wem die Staatsfinanzen wirklich ausgeplündert werden". In der Broschüre wird mit konkreten Hinweisen auch klargemacht, wem die: "massive Verarmung von Millionen von Menschen ...", "... die Senkung des Lebensstanddards aller LohnarbeiterInnen ..." wirklich dient. Wie weit es schon in punkto Ausbeutung von Arbeitnehmern besonders im Niedriglohnsektor gekommen ist, belegt folgendes Beispiel:
Zum Thema "Löhne immer mehr unter die Sozialhilfe senken" auf S. 81
heißt es:
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Die Broschüre 'Leitfaden für Arbeitslose' Der Rechtsratgeber zum SGB III (gemeint ist das
Arbeitslosengeld I) stellt einen mehr als notwendigen Helfer in dem Dschungel des SGB III dar.
Es ist für den Normalsterblichen einfach unmöglich, durch dieses Gewimmel von Paragraphen und Bestimmungen und Auslegungen allein hindurch zufinden! Wer damit rechnen muss, dass er bald SGB III-Leistungen in Anspruch nehmen muss, oder schon diese Leistungen bezieht, der sollte sich diese Broschüre schleunigst bestellen. Auf über 700 Seiten werden u. a. folgende Hauptthemen beschrieben:
Wirksam unterstützt werden die genannten Paragraphen und Bestimmungen durch zahlreiche konkrete Beispiele! Der Fachhochschulverlag bringt übrigens auch für SGB_II = Hart_IV (Arbeitslosengeld II) und für SGB_XII (= Sozialhilfe) ähnliche Broschüren heraus.
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Was ist dran an den Vorwürfen?' |
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Die Broschüre: 'Sind Arbeitslose faul?" von Klartext e.V. erschienen im Fachhochschulverlag
widerspricht fundiert den gängigen Voreingenommenheiten, den von Wirtschaftskreisen
und der Politik, gezielt in die Welt gesetzten und verbreiteten 'Argumenten' und auch der 'Volksmeinung'
zur Arbeitslosigkeit, bzw. den Arbeitslosen.
In der Broschüre wird vielen dieser Klischees mit aussagekräftigen Argumenten, Zahlen, Fakten und Zitaten zu Leibe gerückt. Als da sind z. B.:
"Viele Arbeitslose wollen nicht arbeiten!"
Die Argumentation gegen diese dummen Sprüche erfolgt immer kurz und knapp und eignet sich so auch ganz hervorragend für die Weiterverwendung in gewerkschaftlichen und/oder anderen sozial und politisch motivierten Gruppen. Etwa für Flugblätter, als Argumentationshilfen etc. Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die Broschüre 'Sozialhilfemißbrauch', die ebenfalls im Fachhochschulverlag erschienen ist und die ähnliche, gleiche Gründe festmacht, die hinter der gesamtgesellschaftlichen Treibjagd - gerade unserer Zeit - stecken. In der 'Missbrauch'-Broschüre wird aufgezeigt, wer tatsächlich Missbrauch betreibt. Dass sind offenkundig nicht 'die' Sozialhilfeempfänger oder 'die' Arbeitslosen!!!
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Wohlstand für alle |
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Professor Peter Bofinger (ehemals einer der '5 Wirtschaftsweisen') geht in diesem Buch
leicht verständlich, aber dennoch fundiert auf 284 Seiten auf die großen Wirtschaftsfragen
unserer Republik ein.
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Vom Sozialstaat zur gespaltenen Gesellschaft |
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