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| Daten |
Biografisches |
| *15. Aug. 1740 |
Matthias Claudius wird am 15.08.1740 in Rheinfeld (Holstein) geboren. |
| 17xx |
Matthias Claudius studiert zunächst Theologie, Jura und Staatswissenschaften
(allerdings ohne universitären Abschluss).
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| 1764/65 |
Matthias Claudius versucht seinen Lebensunterhalt durch Tätigkeiten als
Hauslehrer und Sekretär zu bestreiten.
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| 177? |
Ab 177? bekommt Matthias Claudius (auf Vermittlung Herders) eine Anstellung
als 'Oberkommissarius' in Darmstadt.
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| 1770 |
Ab 1770 ist Matthias Claudius Redakteur des 'Wandsbeker Bothen'.
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| 1778 |
Anstellung als Revisor in Wandsbek.
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| 1779 |
Werke:
Gedicht: 'Abendlied'
»Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen ...«
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| 1788 |
Ab 1788 Anstellung als Bank-Revisor in Altona.
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| 21. Jan. 1815 |
Tod am 21.01.1815 in Hamburg. |
*Die Erstausgabe von Claudius Buch: 'ASMUS omnia sua SECUM portans,
Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen' (1774)
'ziert' die Abbildung eines Knochenmannes mit großer Sense (der Tod), den M. Claudius
'Freund Hain' (auch: Freund Hein) nennt.
Diese euphemistisch (verniedlichend umschreibend) gemeinte Bezeichnung für den Tod stammt
tatsächlich von dem dt. Dichter Matthias Claudius. Claudius hat alle seine Werke
(wohl satirisch-ironisch) 1774 'Freund Hain' gewidmet.
Hain/Hein kommt dabei von: 'Heinrich'.
Die neue Schreibweise: 'Hein' geht wohl auf den Schriftsteller: Johann Karl August Musäus
(*29. Mär. 1735 †28. Okt. 1787) zurück, der den Begriff von M. Claudius übernahm.
Später gab er dann die Zeitschrift "Der Wandsbecker Bothe" heraus. Er konnte
sogar seine 'Kollegen':
Gottfried August Bürger,
Johann Wilhelm Ludwig Gleim,
Goethe,
Gottfried Herder
Ludwig Hölty,
Lessing,
Johann Heinrich Voß und viele weitere
dazu bringen, dort Gedichte und Prosa zu veröffentlichen.
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