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Matthias Claudius

(*15. Aug. 1740    †21. Jan. 1815)

Pseudonyme:
  Asmus /
  Der Wandsbecker Bote.


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 Auf den Punkt gebracht: 
Katalog

Der dt. Autor Claudius war der Sohn eines Pfarrers und studierte Theologie, Jura und Staatswissenschaften.
Besonders bekannt ist heute noch das Gedicht von Claudius: 'Abendlied'.

Autoren der 'Empfindsamkeit':

  Matthias Claudius,
  Friedrich Gottlieb Klopstock,
  Georg Christoph Lichtenberg,
  Johann Heinrich Voß,
  Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf.



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Daten Biografisches
*15. Aug. 1740 Matthias Claudius wird am 15.08.1740 in Rheinfeld (Holstein) geboren.
17xx Matthias Claudius studiert zunächst Theologie, Jura und Staatswissenschaften (allerdings ohne universitären Abschluss).
1764/65 Matthias Claudius versucht seinen Lebensunterhalt durch Tätigkeiten als Hauslehrer und Sekretär zu bestreiten.
177? Ab 177? bekommt Matthias Claudius (auf Vermittlung Herders) eine Anstellung als 'Oberkommissarius' in Darmstadt.
1770 Ab 1770 ist Matthias Claudius Redakteur des 'Wandsbeker Bothen'.
1778 Anstellung als Revisor in Wandsbek.
1779 Werke:
Gedicht: 'Abendlied'
  »Der Mond ist aufgegangen,
  Die goldnen Sternlein prangen ...«
1788 Ab 1788 Anstellung als Bank-Revisor in Altona.
†21. Jan. 1815 Tod am †21.01.1815 in Hamburg.

*Die Erstausgabe von Claudius Buch: 'ASMUS omnia sua SECUM portans, Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen' (1774) 'ziert' die Abbildung eines Knochenmannes mit großer Sense (der Tod), den M. Claudius 'Freund Hain' (auch: Freund Hein) nennt.

Diese euphemistisch (verniedlichend umschreibend) gemeinte Bezeichnung für den Tod stammt tatsächlich von dem dt. Dichter Matthias Claudius. Claudius hat alle seine Werke (wohl satirisch-ironisch) 1774 'Freund Hain' gewidmet.

Hain/Hein kommt dabei von: 'Heinrich'.
Die neue Schreibweise: 'Hein' geht wohl auf den Schriftsteller: Johann Karl August Musäus (*29. Mär. 1735 †28. Okt. 1787) zurück, der den Begriff von M. Claudius übernahm.

Später gab er dann die Zeitschrift "Der Wandsbecker Bothe" heraus. Er konnte sogar seine 'Kollegen': Gottfried August Bürger, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Goethe, Gottfried Herder Ludwig Hölty, Lessing, Johann Heinrich Voß und viele weitere dazu bringen, dort Gedichte und Prosa zu veröffentlichen.














 

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